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1. Veranstaltung am Mondsee

Am 16.6.2023 hatten wir unsere erste Veranstaltung in unserem Forschungsinstitut am Mondsee. Sabrina Pitt hatte im Rahmen einer Lehrveranstaltung der PH Salzburg zum Workshop ‚Forschung trifft Gesellschaft‘ eingeladen. Gekommen waren Lehrer/innen des BRG Seekirchen sowie der Unesco Mittelschule Mondsee und Lukas von unserem neuen Kooperationspartner den Global Underwater Explorers Austria. Wir hatten eine bisschen Pech, da unser Forschungsboot nicht anspringen wollte und es dann auch noch zu regnen anfing. Aber nach einem Vortrag von Sabrina, einer Laborführung und einer Stärkung hatte Sebastian die alte ‚Luna‘ klar gemacht und wir konnten zur Probenahme in See stechen. Wie durch ein Wunder schien dann genau für unsere Ausfahrt zur tiefsten Stelle des Mondsees die Sonne. Dort nahmen wir Wasserproben und führten Messungen durch. Wieder am Institut war die Zeit schon ziemlich fortgeschritten, aber die Seekirchnerinnen und Lukas ließen es sich nicht nehmen, noch Wasserproben auf Agarplatten auszustreichen. Wir hoffen, dass wir einige interessante Bakterienkulturen erhalten werden. Wir filtrierten außerdem noch Mondseewasser auf Filter, die eingefroren wurden. Im Herbst werden wir damit die DNA (Erbsubstanz) aus dem Mondseewasser analysieren, um mehr über die Biodiversität unserer Aquirufa Bakterien zu erfahren.

1. Workshop am BORG Oberndorf

Am 12.06.2023 waren Alexandra, Stefan und zwei Praktikanten aus der HBLA Ursprung (Tobias und Sophia) am BORG Oberndorf in der Klasse 5oN zu Besuch.
Nach dem theoretischen Teil in dem sich ein paar SchülerInnen sehr geschickt anstellten, ging es weiter mit den mitgebrachten Proben. Mit pH-Streifen wurde der pH-Wert der Proben gemessen und wir haben uns die Leitfähigkeit angeschaut. Hier wurde deutlich, dass Energy-Drinks und Co. sehr sauer und daher bei zu viel Konsum schlecht für die Schleimhäute sind 😉.
Die SchülerInnen sollten zwei Proben von Zuhause mitnehmen. In der einen sollten viele Bakterien sein und in der andere fast bis gar keine. Nach etwas Übung wurden die Proben auf die Agar-Platten pipettiert und ausplattiert.
Zum Schluss erklärt ihnen Alexandra, wie die richtige Probennahme für den 2ten Workshop funktioniert.
Wir sind gespannt welche Proben die SchülerInnen nächste Woche mitbringen werden und hoffen auf sehr viele Aquirufa Bakterien 😊. (verfasst von Sophia und Tobias)

2. Workshop am ORG Vöcklabruck

Am 6.6.23 waren Alexandra und Stefan wieder bei der 6c im ORG Vöcklabruck zu Gast. Mit den nur 11 Schüler/innen war es wieder ein gemütlicher Vormittag. Die Schüler/innen konnten eine ganze Menge zum Thema Bakterien beitragen, das hat uns sehr gefreut. Nur bei der Frage, zu welcher Organismengruppe der Mensch nun vom biologischen bzw. entwicklungsgeschichtlichen Standpunkt aus gehört, waren wir etwas verschiedener Meinung. Zu den Bakterien gehört er zumindest nicht 😉 , da waren sich alle einig.
Dann ging es daran die Agarplatten vom ersten Workshop zu begutachten. Das Parfüm war wohl schon etwas älteren Datums, denn es waren einige Bakterienkolonien auf den Platten gewachsen. Auf den sonstigen Agarplatten mit Flüssigkeiten, die hauptsächlich aus Alkohol bestehen, war nichts oder fast nichts zu sehen. Auf den mit Leitungswasser beimpften Agarplatten waren einige Bakterienkolonien gewachsen und auch ein paar Schimmelpilze. Bakterien dürfen im Leitungswasser sein, nur krankheitserregende Keime sollten da nicht vorkommen. Dann ging es daran die mitgebrachten Wasserproben zu filtrieren und auf Agarplatten mit unterschiedlicher Nährstoffzusammensetzung auszustreichen. Das ging dank der Übung aus dem ersten Workshop nun sehr gut, drei Schüler hatten sogar zwei Wasserproben mitgebracht. Eine Probe stammte ganz frisch aus einer Pfütze (ja, auch das ist ein Süßwasserlebensraum) von einem Parkplatz und wir haben sogar unser erstes und einziges Foto bekommen 🙂 Danke an Jamil 🙂 Die Wasserprobe von Denis kommt aus einem Brunnen in Rumänien, da sind wir besonders gespannt, ob wir darin unsere gesuchten Aquirufa Bakterien finden. Uns hat es auf alle Fälle Spaß gemacht, wir halten die Klasse auf dem Laufenden und kommen im Herbst wieder.

Ergebnisse BORG Nonntal 6c

Am 25.5. waren Alexandra und Stefan wieder im BORG Nonntal bei der 6c. Diesmal wurden am Computer die durch die Mitarbeit der Schüler/innen gewonnenen Daten analsiert. Von 7 Wasserproben hatten wir ja Aquirufa Stämme isolieren können. Aber auch in den anderen Gewässerproben konnten wir interessante Gewässerbakterien nachweisen. Mit Hilfe der zur Vorauswahl erhaltenen kurzen Sequenzabschnitte der Erbsubstanz und den von manchen Bakterienstämmen erhaltenen Genomsequenzen konnten die Schüler/innen die Aquirufa-Bakterienstämme selber zuordnen. MRZGB-6A und GLASBACH-12A gehören zur Art Aquirufa ecclesiirivi, WAEICH-18A zur Art Aquirufa autrantiipilula, im Fuschlsee konnten wir Aquirufa nivalisilvae nachweisen. Probleme bereitet hat uns die Probe aus dem Wallersee, da gab es Hinweise, dass hier zwei noch unbeschriebene Arten beheimatet sind, aber wir haben leider keine Bakterienstämme als Reinkultur bekommen. Aber am Wallersee bleiben wir auf alle Fälle dran 😉 . Die Stars des Tages waren LEPPI-3A und LEOWEIH-7C. Die beiden Bakterienstämme aus dem Leopoldskroner Weiher bilden gemeinsam eine neue Art, die wir nun mit Hilfe der Schüler/innen wissenschaftliche beschreiben werden und in einer internationalen Zeitschrift einen Artikel darüber veröffentlichen werden. Sandra Windisch hatte auch eine Probe aus dem Leopoldskroner Weiher gebracht, darin konnten wir die neue Art nicht finden. Aber sie hat uns ein Foto vom Weiher zur Verfügung gestellt, danke 🙂
Die beiden Stämme aus dem Leopoldskroner Weiher werden nun zu zwei Stammsammlungen nach Japan und Deutschland geschickt. Dort werden sie aufbewahrt, damit sie jede/r Wissenschftler/in dort bestellen kann, um damit zu arbeiten. Ausserdem wird LEOWEIH-7C, der zum sogenannten Typstamm der neuen Art wird, zu unserem Kooperationspartner DSMZ nach Braunschweig geschickt. Dort werden weitere Analysen durchgeführt. Zum Verschicken haben wir LEOWEIH-7C gefriergetrocknet, hier kann man sehr schön das typische Aquirufa-Rot erkennen:
Die Praktikantinnen werden im Sommer noch einige Experimente durchführen und Edna wird sich einen Namen überlegen. Auch für uns gibt es noch viel zu tun, bevor wir -hoffentlich- den gedruckten Artikel in Händen halten 😉 .

1. Workshop am ORG Vöcklabruck

Am 24.5.2023 waren Alexandra und Stefan zum ersten Mal beim Privaten ORG Vöcklabruck des Vereins für Franziskanische Bildung zu Gast. Obwohl Johanna diesmal in Mondsee geblieben war, konnten wir die Schule bzw. den Parkplatz auf Anhieb finden 🙂 . Irene Schnaitl, die Klassenvorständin erwartete uns schon. Die Klasse 6c besteht nur aus 11 Schüler/innen und so war es ein sehr gemütlicher und netter Vormittag. Der Umgang mit Pipette, Spatel und Agarplatten war schnell erlernt und auch der Umgang mit dem Leitfähigkeitsmessgerät und den pH Stäbchen klappte sehr gut. Die Schüler/innen waren sehr kreativ mit der Wahl der Proben. Da gab es Hafermilch (Leitfähigkeit nahe null), Olivenöl, Parfüm (wir hoffen, das vermisst niemand 😉 ), Brunnenwasser, Rosenwasser, Schulwasser 😉 und Leitungswasser vor und nach Filtration. Im nächsten Workshop werden wir sehen, was auf den Agarplatten so alles wächst. Zum Schluss wurden die Röhrchen für die eigentlichen Probenahmen ausgeteilt und einige Schüler/innen nahmen gleich zwei Probenahmesets mit. Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen in zwei Wochen.

2. Workshop am BG Vöcklabruck

Am 10.5.2023 waren wir (Alexandra, Johanna und Stefan) zum zweiten Mal am BG Vöcklabruck zu Gast. Zuerst gab es einen Vortrag zu unserem Thema, den Bakterien und insbesondere der Artenvielfalt dort. Einige Schüler/innen konnten eine ganze Menge dazu beitragen und wir haben uns über das Interesse sehr gefreut. Wir hoffen, wir konnten vermitteln, dass es bei den Bakterien eine ungeheuere Artenvielfalt gibt, die ganz andere Dimensionen hat, als die der höheren Organismen. Anhand eines ‚Tree of Life‘ konnten die Schüler/innen sehen, dass die Linie der Eukaryoten (zu denen auch wir gehören) im Vergleich zu den Bakterien nur eine kleine Gruppe darstellen, die eine weit weniger starke Auffächerung (so hat es eine Schülerin formuliert und das ist sehr passend) zeigen. So ist das, was wir mit dem bloßen Auge sehen können, nur ein ganz kleiner Teil des Artenreichtums unserer Umgebung. Das ist sogar manchen Biologen nicht bewusst 😉
Dann ging es daran die Agarplatten vom ersten Workshop zu begutachten. Auf den Fotos unten sieht man auch Agarplatten, die wir einige Zeit geöffnet im Klassenzimmer ausgelegt hatten. Darauf sind einige Luftkeime und auch Pilzkolonien gewachsen. Das heißt aber nun nicht, dass es im Klassenzimmer besonders ‚dreckig‘ ist, Bakterien sind eben überall und Pilzsporen ebenso. Interssant war eine Agarplatte, auf der Essig ausgestrichen worden war. Darauf befanden sich viele sehr kleine weiße Kolonien. Wir werden diese Bakterien weiter untersuchen und sind gespannt auf das Ergebnis. Auf einer Agarplatte mit einer Wasserprobe aus einem Brunnen waren Bakterienkolonien, die schon verdächig nach unseren gesuchten Aquirufa-Bakterien aussehen. Die schauen wir uns auch noch genauer an.
Aber das Wichtigste war natürlich mit den gesammelten Wasserproben zu arbeiten. Sie wurden filtriert und dann auf verschiedene Agarplatten gebracht. Das ging dank der Übung im ersten Workshop recht gut. Diesmal waren auch Proben aus sauren Gewässern dabei, aus dem Rauriser Urwald und einem Moor. Jetzt sind wir gespannt, was auf den Platten wächst.

1. Workshop am BG Vöcklabruck

Am 24.4.2023 waren wir (Alexandra, Johanna, Stefan) zum ersten Mal bei der Klasse 6A und ihrer Lehrerin Eveline Schürz im BG Vöcklabruck zu Gast. Die Anreise war wiedermal etwas schwierig: Nachdem wir ein paar Mal das Gebiet der Vöcklabrucker Schulen umrundet hatten, standen wir dann doch vor dem Bundesgymnasium. Dort trafen wir auf eine sehr nette Klasse mit ihrer Biologielehrerin. Nach dem theoretischen Teil ging es gleich daran, die mitgebrachten Proben auf Agarplatten auszustreichen und pH Wert und Leitfähigkeit zu messen. Nach ein bisschen Übung mit Pipette und Spatel klappte das recht gut. Gelernt haben wir, dass Vodka eine so geringe Leitfähigkeit hat, dass man meint, das Messgerät funktioniert nicht. Regenwasser war von verschiedenen Schüler/innen mitgebracht worden und hatte (meist 😉 ) wie erwartet eine geringe Leitfähigkeit und einen leicht sauren pH Wert. Kuhmilch und Hafermilch haben dagegen eine sehr hohe Leitfähigkeit, enthalten also viele Ionen. Beim nächsten Workshop in zwei Wochen werden wir dann mit den aus Gewässern genommenen Wasserproben arbeiten. Wir sind schon sehr gespannt, was die Schüler/innen mitbringen werden und freuen uns schon darauf.

2. Workshop an der HBLA Ursprung

Nach den Osterferien haben wir uns wieder zur HBLA Ursprung aufgemacht. Diesmal waren Martin, der Projektleiter höchstpersönlich 😉 , sowie Johanna und Stefan dabei. Da wir vom ersten Workshop schon wussten, dass die Klasse bereits einige Erfahrungen mit mikrobiologischem Arbeiten hat, hatten wir uns ein etwas umfangreicheres Programm überlegt. Aber erstmal gab es etwasTheorie zu Bakterien, auch hier wussten die Schüler/innen schon eine ganze Menge und konnten einiges beitragen. Neu war, dass man zur wissenschaftlichen Beschreibung einer neuen Bakterienart das gesamte Genom sequenzieren, also entschlüsseln muss. Nur so kann man sicher sagen, dass es sich um eine unentdeckte Art handelt. Während ein Teil der Klasse die Agarplatten vom ersten Workshop mit Martin begutachteten, widmete sich der andere Teil den mitgebrachten Wasserproben. Zu unserer Überraschung waren diese nicht nur in der Umgebung gesammelt worden, sondern es gab auch Proben aus Oberösterreich, Tirol, Kärnten, dem Bodensee und sogar aus Tarvis in Italien. Jede/r Schüler/in führte nun mit seiner Probe zwei verschiedene Filtrationen durch und die gewonnenen Filtrate wurden auf Agarplatten mit vier verschiedenen Medien ausgestrichen. Für die Klasse war das ein Kinderspiel und bald hatte jede/r seine acht Agarplatten bearbeitet. Für uns ist das nun allerdings eine große Herausforderung, denn nun haben wir 200 Agarplatten im Labor, mit denen wir weiter arbeiten müssen. Aber das werden wir schon schon gemeinsam schaffen. Wir sind sehr gespannt darauf, welche Kolonien auf den Agarplatten wachsen werden und ob bekannte und unbekannte Aquirufa Arten dabei sein werden.

1. Workshop an der HBLA Ursprung

Ende März waren wir (Alexandra, Johanna, Stefan und Sabrina) an der Höheren Bundeslehranstalt für Landwirtschaft in Ursprung bei der 3.Klasse der Fachrichtung Umwelt- und Ressourcenmanagement und ihrer Biologielehrerin Stefanie Ess zu Gast. Im Schwerpunkt steht auch Mikrobiologie auf dem Lehrplan und die Schüler/innen konnten in der Theorieeinheit zum Thema Bakterien eine ganze Menge beitragen. Auch bei der praktische Arbeit mit Pipette, Agarplatte und sterilen Spatel arbeiteten die Schüler/innen sehr selbständig und konzentriert. Beim Messen von Leitfähigkeit und pH Wert gab es ein paar interessante Entdeckungen. Red Bull hat zum Beispiel einen sehr niedrigen pH Wert, aber eine hohe Leitfähigkeit. Woher die wohl kommt…Wir werden in zwei Wochen sehen, was auf den damit beimpften Agarplatten so alles an Mikroorganismen gewachsen ist. Jetzt sind erst einmal Osterferien und wir freuen uns schon auf den nächsten Workshop mit vielen spannenden Wasserproben 🙂

Probestellen Herbst 2022

Karte erstellt mit QGIS

An diesen Stellen haben die Schülerinnen und Schüler des BORG Nonntal und des BRG Schloss Wagrain im November 2022 Wasserproben gesammelt. In den bezeichneten und rot markierten Gewässern haben wir Aquirufa nachgewiesen. Wir haben auch einige Aquirufa Bakterienstämme aus den im Klassenzimmer angelegten Kulturen erhalten. Jetzt hoffen wir, dass auch neue, bis jetzt unentdeckte Arten dabei sind.

Die ersten Aquirufa Gewässer

Im Labor haben sich nun aus der Mitarbeit der ersten beiden Klassen (BORG Nonntal und BRG Schloss Wagrain) eine ganze Menge Bakterienstämme in Form von Kulturen angesammelt. Sie wachsen jetzt nicht nur auf Agarplatten, sondern auch in flüssigem Medium. Mit Hilfe von PCR (Polymerasekettenreaktion) und Sequenzierung von kurzen Abschnitten der DNA (Erbsubstanz) konnten davon über 25 Stämme der von uns gesuchten Gattung Aquirufa zugeordnet werden. Von 43 gesammelten Wasserproben konnten die Schüler/innen mit dem Projektteam aus 13 Proben Bakterienstämme der Gattung Aquirufa isolieren. Das sind ca. 30 % der Wasserproben und dieser hohe Anteil hat das Projektteam doch ziemlich überrrascht. Er bestätigt, dass es sich um eine weitverbreitete Bakteriengruppe handelt. Und das sind die 13 Gewässer bzw. Wasserproben: Leopoldskroner Weiher LEOWEIH-7 (Edna Jahija) und LEPPI-3 (Ioanna Polo), WALLSEE-11 (Wallersee, Laura Kaltenbrunner), FUSSEE-8, (Fuschlsee, Christina Rieger), WAEICH-18 (ein namenloser Waldtümpel, Martin Windberger), GLASBACH-12 (Glasbach, Mona Lechner), MRZGBC-6 (Morzger Bach, Nadine Pernsteiner), BHBGOP-31 (Bach bei Gopprechting, Hannah Stockinger), GARBAGER-33 (Gartenteich, Julia Schiller), BABACH-43 (Bach bei Bach 😉 Martha Wohlschläger), AGERTUE-44 (Ager Tümpel, Ronja Hauser), WATS-35 (Waldtümpel Schönberg, Kilian Ponget) und DARE-47 (Wasser aus Dachrinne, Sonia Qaiser). Von 11 der isolierten Bakterienstämme werden wir das ganze Genom sequenzieren lassen, da sich erst damit sicher sagen lässt, bei welchen es sich um neue Arten handelt. Diese stammen aus: WALLSEE, LEOWEIH, LEPPI, FUSSEE (falls der Stamm kooperiert 😉 ), WAEICH, DARE, WATS, BHBGOP, BABACH und GARBAGER.

Erste Ergebnisse Wasserproben

Die Schüler/innen vom BORG Nonntal und BRG Schloss Wagrain hatten mitgebrachte Wasserproben von unterschiedlichen Gewässern bearbeitet und auf Agarplatten ausgestrichen. Wie man auf den Fotos sieht war nach zwei Wochen schon einiges darauf gewachsen.
Im Labor haben wir dann die vielversprechenden Kolonien mit dem typischen ‚Aquirufa-Rot‘ ausgewählt und in flüssiges Medium gebracht. Diese Flüssigkulturen haben wir dann wieder auf Agarplatten ausgestrichen. Ein paar davon sieht man auf den Fotos:

2. Workshop am BRG Schloss Wagrain

Am 23. November waren wir (Alexandra, Johanna und Stefan) zum zweiten Mal am BRG Schloss Wagrain zu Gast. Diesmal klappte die Anreise reibungslos und wir machten es uns noch für eine Weile vor dem Biosaal gemütlich.
Dann ging es endlich los. Zuerst gab es eine Einführung zum Thema Bakterien, was sie sind und ihre Bedeutung für die Umwelt und für uns. Die Schüler/innen wussten schon eine ganze Menge zum Thema und konnten einiges beitragen. Anschließend wurden zwei Gruppen gebildet und abwechselnd die Agarplatten vom letzten Workshop angeschaut und die mitgebrachten Proben bearbeitet. Bei den meisten Schüler/innen bestätigten sich die Vermutungen zu den Proben vom letzten Workshop. Auf den Agarplatten mit Trinkwasser war einiges an Bakterienkolonien zu entdecken. Das hat so schon seine Richtigkeit, im Trinkwasser sind Bakterien und dürfen da auch sein. Nachdem die Schüler/innen im Vortrag erfahren hatten, dass jeder von uns ca. 1,5 kg Bakterien mit sich herumträgt, ist das auch nicht weiter erstaunlich. Auf Agarplatten, auf die Desinfektionsmittel aufgetragen wurde, waren dagegen kaum Bakterienkolonien zu entdecken. Wir hatten auch Agarplatten offen im Klassenzimmer ausgelegt, da gab es einige Schimmelkolonien und schön gefärbte Kolonien von Luftkeimen zu bewundern. Das Bearbeiten der mitgebrachten Wasserproben ging dann dank der Übung im ersten Workshop recht gut. Wir sind gespannt, was auf den Agarplatten wachsen wird. Hier im Blog gibt es bald Neuigkeiten dazu. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit der Klasse im nächsten Jahr 🙂 .

2. Workshop am BORG Nonnal

Am 16. November waren wir (Alexandra, Johanna und Stefan) wieder am BORG Nonntal bei der 6c zu Gast. Zuerst einmal gab es einen Vortrag über Bakterien und ihre Bedeutung für die Ökosysteme und für uns. Die Schüler/innen wussten schon eine ganze Menge zum Thema, das hat uns sehr gefreut. Wir konnten hoffentlich zeigen, welche enorme Vielfalt in der Welt der Bakterien existiert und dass die uns umgebenden Pflanzen und Tiere nur einen sehr kleinen Teil der Lebeswesen auf der Erde darstellen.
Gemeinsam haben wir uns dann die Agarplatten vom ersten Workshop angeschaut. Die Schüler/innen hatten ja eine Flüssigkeit, in der sie viele Bakterien vermuten und eine mit wenig auf Agarplatten ausgestrichen. Da gab es erstaunliche Entdeckungen. Auf mehreren Agarplatten mit frisch abgekochtem Wasser konnten wir keine Bakterienkolonien entdecken. Dafür waren auf Platten mit destilliertem Wasser, das schon länger geöffnet aufbewahrt wurde, einiges an Bakterienkolonien gewachsen. Aus Wodka konnten wir auf unseren Platten nichts kultivieren. Der ‚Handyabklatsch‘ ging etwas schief (Platten nie ohne Parafilm aufbewahren 😉 ), aber Bakterien sind wohl auf den Handys reichlich vorhanden, das konnten wir feststellen. Wir hatten im 1. Workshop auch ein paar Agarplatten einige Minuten geöffnet im Klassenzimmer ausgelegt. Dort konnte man schön gefärbte Kolonien von Luftkeimen und einige Schimmelkolonien bewundern.
Dann kamen wir zum wichtigsten Teil, dem Filtrieren und Ausstreichen der mitgebrachten Wasserproben. Das ging nun wirklich sehr gut, da hatte sich die Übung aus dem vorherigen Workshop bezahlt gemacht. Wir sind sehr gespannt darauf, was auf den Platten so wächst. Die ausgewählten Gewässer sehen auf alle Fälle sehr interessant aus.
Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen mit dieser tollen Klasse vom BORG Nonntal 🙂