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Besuch der 7. Klasse BORG Nonntal

Am 2.4.2019 war die letzte Klasse bei uns in Mondsee zu Besuch, nämlich die 7. Klasse aus dem BORG Nonntal sowie zwei Lehrer. Zum Abschluss schien tatsächlich die Sonne und der Mondsee und der Schafberg zeigten sich von ihrer besten Seite. Wie in der Woche davor gab es vier Stationen, eine Hausführung, Mikroskopieren von Planktonorganismen, mikrobiologisches Arbeiten im Labor und Probenahme am See. Und dann gab es natürlich wieder eine Jause 🙂 .
Hier ein paar Eindrücke (die meisten Fotos haben die Schülerinnen und Schüler gemacht 😉 ):
Probenahme am See:

Das ist unser größtes Netz 😉 :

Mikroskopieren:

Und im Labor, da hat das mit dem Fotographieren nicht so gut geklappt 😉 …

…dafür gibts hier in zwei Wochen die Ergebnisse der Arbeiten zu sehen
Gerade sind wir an einer Artbeschreibung mit Stämmen aus Wasserproben von Anna und Alia, nämlich 27D-LEPI und 1B-Mac. Diese wird zu der schon beschriebenen Gattung Rhodoluna gehören, so wird auch noch eine dritte Schülerin beteiligt sein 😉
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Besuch vom Herz-Jesu-Gymnasium in Mondsee

Am 27.3.2019 war die Klasse 7n des Herz-Jesu-Gymnasium bei uns in Mondsee zu Besuch. Leider war das Wetter mal wieder schlecht und der Mondsee und der Schafberg durch einen Regenschleiher verhüllt. Trotzdem haben die Schüler vom trockenen Bootshaus aus verschiedene Probenahmegeräte ausprobiert.

 

Nach einer Institutsbesichtigung wurde die aus dem Mondsee genommene Probe unter dem Mikroskop begutachtet. Auch andere Plaktonorganismen gab es zu sehen, zum Beispiel Pantoffeltierchen mit symbiontischen Algen.

 

Im Labor erklärten Anita und Johanna das mikrobiologische Arbeiten mit Bakterienkulturen und die Schüler konnten an der sterilen Werkbank Agarplatten bearbeiten. Die Ergebnisse gibt es bald hier zu sehen.

 

Aber das Wichtigste war die anschließende Jause 🙂 und die Partybrezeln lösten fast soviel Begeisterung aus wie Bakterien, Wimperntierchen und Wasserflöhe 😉
Uns hat es auf jeden Fall Spaß gemacht und euch hoffentlich auch.

 

 

 

Besuch der 6A in Mondsee

Am 25.3.2019 war es dann soweit, die erste Klasse, nämlich die 6A aus Seekirchen, kam zu einem Besuch nach Mondsee ans Forschungsinstitut für Limnologie. Leider war ihre Biologielehrerin erkrankt, aber zwei andere Lehrer begleiteten die Klasse. Im Institut gab es vier Stationen, die in Gruppen besucht wurden. Bei einer Station konnten verschiedene Planktonorganismen unter dem Mikroskop beobachtet werden. Da gab es Wasserflöhe, Hüpferlinge und mit dem bloßen Auge nicht sichtbare einzellige Wimperntierchen zu sehen.

Leider war es ziemlich kalt und regnerisch und so haben wir die verschiedenen Probenahmegeräte im trockenen Bootshaus vom Boot aus ausprobiert. Die Kajüte wurde dabei auch getestet 😉 .

Dann gab es noch eine Führung durch das Haus, wobei die Labore und die Aquarienräume besichtigt wurden.

Besuch_1_8Aber das Wichtigste war natürlich unser Labor, wo mikrobiologisch gearbeitet wird und unsere Kulturen auf den Schüttlern stehen. Da gab es freudige Wiedersehen zum Beispiel mit 50C-KIRBA und 50A-KIRBA 😀 . Die Schülerinnnen und Schüler haben außerdem fleißig gearbeitet, die Ergebnisse gibt es in zwei bis drei Wochen hier zu sehen.
Nach einer ausgiebigen Jause und einem Fotoshooting ging es wieder zurück nach Seekirchen.

 

Die erste Art- bzw. Gattungsbeschreibung ist eingereicht

Allen Hürden zum Trotz haben wir nun endlich die erste Art- bzw. Gattungsbeschreibung bei einer internationalen Zeitschrift eingereicht. Dort wird sie nun von mehreren Wissenschaftlern begutachtet und in ein paar Wochen werden wir erfahren, ob der Artikel so veröffentlicht oder ob er geändert werden muss. Vielleicht wird er so auch gar nicht angenommen. Das ist in der Wissenschaft so üblich und soll gewährleisten, dass nur Artikel mit genügend Qualität (nach Meinung der Gutachter 😉 ) gedruckt werden. Zusätzlich macht uns Sorgen, dass eine andere Arbeitsgruppe wahrscheinlich auch an dieser Gattungsbeschreibung arbeitet. Aber wir wollten es trotzdem versuchen und hoffen, dass wir schneller sind 🙂
Beschrieben haben wir eine neue Gattung (das ist die nächst höhere taxonomische Einheit über der Art) mit zwei neuen Arten, die dieser Gattung zuzuordnen sind.
Es ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt, an dem drei Klassen (8oN BORG Oberndorf, 6A BG Seekirchen, Wahlpflichtfach Biologie BG Nonntal) durch Wasserproben und daraus isolierten Bakterienstämmem, sechs Praktikantinnen durch Laborarbeit im Sommer sowie sieben Schülerinnen aus der 6A des BG Seekirchen durch Gestalten des Gattungs- und der Artnamen mitgearbeitet haben. Ein kleines bisschen hat unsere Arbeitsgruppe auch noch beigetragen 😉 . Wenn die neue Gattung so veröffentlicht wird, haben wir noch zwei neue Arten zu dieser Gattung dazu aus dem Kirchstättbach in Obertrum, die später beschrieben werden sollen.
Drückt also die Daumen, dass alles so läuft, wie wir uns das vorstellen 🙂

 

 

Viel Arbeit im Labor

Da die Schülerinnen und Schüler viele sehr unterschiedliche Proben gesammelt haben und wir gemeinsam viele interessante Bakterienstämme daraus isoliert haben, ist jetzt sehr viel zu tun. Von den 80 nun als Reinkultur vorliegenden Stämmen sind 20 ausgewählt worden, die weiter bearbeitet werden. Die Praktikantinnen und der Praktikant vom BRG  Seekirchen waren im Sommer schon fleißig und haben Wachstumstests zum Beispiel bei verschiedenen Temperaturen und andere Unterschungen durchgeführt. Von allen 20 Stämme werden die Genome, also die gesamte Erbsubstanz sequenziert. Damit sind wir schon recht gut vorangekommen, die Biomasse dafür haben wir schon fast zusammen, nur 53C-WASEF trödelt wie immer noch ein bischen beim Wachsen 😉 . Aber bald können die Proben verschickt werden.
Als recht schwierig erweist sich das Deponieren bei Stammsammlungen. Jeder Bakterienstamm, der als Art beschrieben wird, muss bei zwei Stammsammlungen als Lebendmaterial hinterlegt werden. Andere Wissenschaftler können ihn da anfordern und damit Experimente machen. Wir haben mit einigen Stämmen zunächst unser Glück in Japan versucht. Für manche Stämme hat das auch funktioniert und sie sind dort tatsächlich nach der langen Reise noch angewachsen. Für andere versuchen wir es jetzt zum zweiten Mal in Belgien. Letzte Woche sind einige auf die Reise gegangen. Zumindest auf unseren sogenannten Kontrollplatten, die bei uns verbleiben, sieht es diesmal sehr gut aus:

Diese zwei wachsen sehr schön rot, und Ulli hat sich damit künstlerisch betätigt 😉
Ein paar weitere Untersuchungen stehen noch an, aber wenn alles gut läuft, können wir nächstes Jahr mit den Artbeschreibungen beginnen. Was uns noch fehlt sind Namen, wir hoffen da helfen die Schülerinnnen und Schüler wieder mit 🙂 .

 

FFG Sommerpraktikum Gruppe 2 / 3. Woche

Am Montag ging es gleich in der Früh zum Probensammeln. Zusammen mit Alexandra fuhren wir zu Gewässern, in denen interessante Bakterienstämme vorkamen. Unser erstes Ziel war der Eugenbach. Nachdem wir alles Wichtige (zb PH-Wert, Temperatur, Leitfähigkeit usw.) gemessen und notiert hatten, fuhren wir weiter zu einem kleinen Bach in Reitberg, wo Dilara ihre Proben gesammelt hatte. Ein weiteres spannendes Gewässer befand sich in Seekirchen. Die letzte Station unseres kleinen Ausflugs war beim Abtsee in Oberbayern. Als wir wieder im Institut waren, durften wir bei diesen Gewässerproben die Lichtabsorbtion messen.

Am Dienstag war das Sommerradio Oberösterreich zu Besuch. Zusammen mit anderen unternahmen wir eine Führung durchs Institut, wo wir auch die Räume zu sehen bekamen, die wir noch nicht kannten und uns wurde vieles erklärt. Auch wir erzählten den Besuchern von unserer Arbeit, unserer Praktikumsstelle und erklärten auch den Sinn des Sparkling Science Projekts.
Am Donnerstag und Freitag war die Arbeit wie gewohnt. Wir stellten Medien her, gossen Platten und überimpften unsere Bakterienstämme.
Lea, Dilara, Isabella

FFG Sommerpraktikum Gruppe 2 / 1. Woche

An unserem ersten Praktikumstag wurden wir freundlich von allen begrüßt und durch das Institut geführt. Dabei wurden uns alle Räume gezeigt und alle wichtigen Geräte erklärt. Dann ging es auch schon an die Arbeit: Zusammen mit Frau Pitt haben wir dann aus verschiedenen Substanzen Medien zusammengemischt. Das war sehr spannend und interessant! Am späten Nachmittag durften wir dann mit den Kulturen unseres Schulprojektes weiterarbeiten. Auch die nächsten Tage hatten wir jede Menge zu tun wie z. B Platten gießen und auf ihnen Proben zu verstreichen. Am Freitag durften wir zusammen mit Johanna ein brandneues Gerät testen. Zusammengefasst kann man sagen, dass wir eine erfolgreiche erste Praktikumswoche hinter uns gebracht haben.

Lea, Dilara, Isabella