Sequenzanalysen mit der 6. Kl. BG Nonntal

Am 31.1.2018 war Alexandra Pitt am BG Nonntal zu Besuch. Aus den von den Schüler/innen mit ihren Gewässerproben angelegten Kulturen waren erste Sequenzierergebnisse eines Teils des 16S rRNA Gens verfügbar. Nun konnte jeder ’seine‘ Sequenzen analysieren. Mit dem Programm ‚Chromas‘ wurden zunächst die Chromatogramme der Sequenzen angeschaut und dabei die Qualität überprüft. Nicht eindeutige Abschnitte am Beginn und Ende wurden entfernt. Diese bearbeiteten Sequenzen wurden nun in eine Datenbank eingegeben. Dabei erhält man eine Liste schon beschriebener Arten, die mit dem zu testenden Stamm verwandt sind. Anhand des Prozentwertes der Übereinstimmung der Sequenzen konnten die Schüler/innen nun sehen, ob ihr Isolat einer beschriebenen Art zugeordnet werden kann oder ob es sich um eine neue, unbeschriebene Art handelt. Als Kandidaten für neue Arten stellten sich das Isolat 33A1-SZDP (Probe von Tamina aus dem Salzachzufluß durch Puch) und 30S-AntBac und 30D-Antbac (Probe von Florian aus dem Antheringer Bach) heraus.
Ein Stammbaum der Sequenzen von den Isolaten der Schüler/innen (farbige Rauten) und beschriebenen Arten:

Baum_mit_Cyano
28: Waldteich bei Linz, 29: Leopoldskroner Weiher, 30: Antheringer Bach, 31: Felberbach, 33: Salzachzufluss bei Puch, 35: Aigner Bach, 36: Hellbrunner Bach

2. Workshop am BG Nonntal

Bericht der Schüler/innen:

Nachdem jeder aus der Gruppe, wie zuvor besprochen, eine Probe aus einem naheliegenden Gewässer genommen hat, haben wir diese mit in den Unterricht genommen. Dort, bevor wir diese analysiert haben, haben wir noch einiges zu dem Thema Mikroorganismen/Bakterien von Frau Alexandra Pitt erfahren. Nach ausreichender Vorarbeit haben wir mit speziellen Mikropipetten, Agarplatten und diversen anderen Utensilien unsere mitgebrachten Proben zur Untersuchung vorbereitet. Zudem haben wir unsere Gewässerproben auf Leitfähigkeit und pH-Wert, der schon vorher ermittelt wurde, getestet. Zuletzt haben wir uns noch die Proben des vorherigen Workshops angesehen und besprochen.
Da wir sehr viel praktisch gearbeitet haben, konnten wir Erfahrungen sammeln und uns in das Projekt gut einbringen, zusätzlich durften wir viele Informationen aus dem Workshop mitnehmen.

2. Workshop am BORG Nonntal

Am 6. November 2017 absolvierte die 6C den 2.Teil ihres Sparkling Science Projekts.
Dieses Mal haben wir richtig wissenschaftlich gearbeitet. Es ging darum, neue unentdeckte Bakterienarten in heimischen Gewässern zu finden.
Dafür haben alle von uns Wasserproben aus den unterschiedlichsten Gewässern in Salzburg mitgebracht. Die Proben haben wir dann gefiltert und auf Agarplatten ausgestrichen. Uns wurde erklärt, dass das Institut jetzt 2 Jahre mit diesen Proben arbeiten wird, um zu erforschen, welche Bakterienkulturen wachsen und ob vielleicht noch nicht beschriebene Arten entdeckt werden können.
Weiters haben wir uns die Bakterienzuchten vom letzten Workshop angesehen, wo es darum ging, in welchen Flüssigkeiten wir Bakterien vermuten. Die Ergebnisse waren zu einem Großteil sehr überraschend. Kaum einer von uns hätte erwartet, dass der Unterschied zwischen abgekochtem und nicht abgekochtem Wasser so groß ist. Ebenso erschreckend war die Ansammlung an Bakterien in der Milch.
Mir hat dieses Projekt sehr gut gefallen, da ich viel Interessantes über Bakterien lernen konnte.

Luna Deusch

1. Workshop am BG Nonntal

Am 8.11.2017 war Alexandra Pitt am Europa- und Bundesgymnasium Salzburg-Nonntal zu Besuch. Die Gruppe des Wahlpflichtfaches Biologie der 6. Klassen besteht nur aus 8 Schüler/innen und so war es ein sehr gemütlicher Nachmittag 🙂 . Nach einer Einführung wurden die mitgebrachten Proben bearbeitet. Die Schüler/innen hatten Gewässerproben mitgebracht, in denen wir natürlich Mikroorganismen vermuten. Nun fehlten uns leider noch vermutlich mikroorganismenfreie Proben. Ihr Lehrer, Herr Weisl, machte sich dann auf die Suche und war dabei auch sehr erfolgreich. Das nächste Mal werden wir sehen, ob sich in diversen Putzmitteln, Desinfektionsmitteln, Wodka 🙂 und anderem Mikroorganismen befinden.

Alexandra Pitt

1. Workshop am BORG Nonntal

Am 16.10.2017 waren Alexandra Pitt und Johanna Schmidt vom Projektteam beim 1. Workshop im BORG Nonntal in der Klasse 6c zu Besuch. Zuerst gab es einen Vortrag zum Projekt. Alle Schüler/innnen hatten jeweils eine Probe mitgebracht, in der sie Mikroorganismen (Bakterien) vermuten und eine vermutlich mikroorganismenfreie Probe. Die Favoriten waren abgekochtes Wasser und Weizengrassaft 🙂 . Diese wurden dann auf eine Agarplatte pipettiert und dort mit einem Spatel verteilt. Im nächsten Workshop werden wir sehen, was auf den Agarplatten gewachsen ist und ob die Vermutungen richtig waren. Bis zum nächsten Termin werden die Schüler/innen Proben aus Gewässern sammeln, dies genau dokumentieren und wir werden sehen, ob sich daraus interessante Bakterienarten isolieren lassen.

Alexandra Pitt

FFG Paktikum Sommer 2017

Ich heiße Sabrina und besuche (bald) die 7. Klasse des BRG Seekirchen. Im Sommer habe ich ein FFG Praktikum am Forschungsinstitut für Limnologie, Mondsee gemacht. Dabei habe ich hauptsächlich im Labor, mit Laborkittel und Handschuhen gewappnet, gearbeitet.  Gleich am Anfang ging es aber erstmal auf Probennahme zu verschiedenen Gewässern. Aus diesen Proben habe ich dann Bakterien isoliert. Das ist eigentlich wie mit einem Haustier, fast jeden Tag muss man sich darum kümmern, bis man irgendwann eine Reinkultur hat. Das heißt, dass die Kultur auf eine einzige Bakterienzelle zurückgeht. Durch Sequenzieren eines Teils der DNA kann man dann herausfinden, um was für einen Bakterienstamm es sich handelt. Das ist immer sehr spannend, weil es ja sein könnte, dass man einen neuen Stamm oder vielleicht sogar eine neue Art entdeckt hat.
Die Arbeitsgruppe (Umweltmikrobiologie), in der ich gearbeitet habe, besteht aus fünf Personen, die mir immer geholfen haben, wenn ich Fragen hatte. Alleine stand ich also nie da.
Im Labor habe ich viel unter einer sogenannten Cleanbench gearbeitet. Das ist ein großer Glaskasten, in dem man steril arbeiten kann. Aber im Labor gab es noch viel mehr zu entdecken. Überall stehen Geräte mit verschiedensten Funktionen, wie zum Beispiel eine Zentrifuge, ein Schüttler oder ein Pipettierroboter. Und wenn es mir einmal zu heiß wurde, konnte ich einfach in den Mondsee, an dem das Institut liegt, hineinspringen.